Über mich

Maximilian Wust - Maximilian Wust

EIGENTLICH MOCHTE ICH diese Biopics auf Websites noch nie, noch weniger eines schreiben. Sie sind meist so glatt geschliffen und leider auch so interessant wie eine Produktbeschreibung und lesen sich viel zu oft wie ein Lebenslauf – so als würde sich der Autor bei seinen Lesern als Bürokaufmann bewerben. Dabei sind es doch gerade die Kanten, an denen man hängen bleibt.

Meiner Erfahrung nach gibt es nur zwei Möglichkeiten, jemanden wirklich und von allen Seiten kennenzulernen: Bei einem Kaffee mit dem Ex-Partnern, indem man selbst zu einem wird … oder natürlich Folter. Laut Shanyou, einem fiktiven Philosophen aus der TV-Serie Firefly, geht das auch, indem man jene, interessante Person über einen Vulkan hält.

Da uns jedoch gerade meine Ex-Freundinnen nicht zur Verfügung stehen und der letzte Vulkan Deutschlands sich schon vor elftausend Jahren zum einfachen Berg umschulen hat lassen, folgt nun auch hier nur ein weichgespültes Autorenportrait, das mein mehr als kompliziertes Leben wie ein farbenfrohes Abenteuer voller Kreativität und Erfolg darstellt.

In diesem Sinne war und bin ich …

Ein 08/15-Sonderling
Jede Schulklasse hat doch ihren Kreativen, also diese Randfigur, meist ziemlich nerdig, die die ganze Zeit in ihrer Ecke sitzt und zeichnet. Mit dem Kopf hängt sie immer in den Wolken und auch sonst, wenn man diesen Sonderling (m/w) aus seiner Welt zieht, ist er bis zum Rand mit kreativen, nicht immer ganz nachvollziehbaren Gedanken gefüllt. Einer von denen bin ich. Oder war ich. Meine Schulzeit liegt inzwischen ein gutes Jahrzehnt zurück. Der zeichnende, schreibende Nerd ist jedoch geblieben.

Maximilian Wust - 2002
2002 kam ich mir so unfassbar cool vor. Spoiler: Ich war’s nicht.

Mein Name ist Maximilian Wust, ich bin gebürtiger Bayer, vom Sternzeichen Stier, Aszendent Wassermann und glaube nicht an Sternzeichen … sagt zumindest mein Horoskop. Im Großen und Ganzen zähle ich mich zu den typisch untypischen Internetkünstlern und Bloggern – heißt: Ich lese Filme und schaue Bücher, die sonst kaum jemand mag (wie z.B. Also sprach Golem von Stanis?aw Lem) und beschäftige mich mit Themen, die meist eine Reaktion wie „Oh Gott, warum machst du dir über so was Gedanken?“ provozieren (Beispiele finden sich in meinem Blog). Hauptberuflich arbeite ich als Marketinggrafiker, daneben selbstständig als Werbetexter, Jugendredakteur, Webdesigner, Illustrator (u.a. für medizinische Geräte) und seit 2015 eben auch als Autor.

Im letzten Absatz sollten nun alle Arten von Errungenschaften folgen, von Preisen und Awards, die man mir zukommen ließ, gefolgt von der Zahl der Sprachen, in die meine Werke übersetzt wurden. Leider kann ich jedoch bis auf ein paar gewonnene, (relativ unwichtige) Schreibwettbewerbe und einen Award für tolle Kurzartikel (dass es sowas überhaupt gibt) keine großen Erfolge vorweisen, also versuche ich es mit Ehrlichkeit:

Ich bin gern kreativ. Schreiben, zeichnen, malen, animieren, designen, konzeptionieren, ausdenken und tagträumen – das ist mein Ding. Ich kann davon so sehr besessen sein, dass ich dafür Nächte durchmache, obwohl ich am nächsten Morgen ins Büro muss. Es nicht zu tun, hat mir durchaus schon den Schlaf geraubt und ich will gar nicht wissen, wie oft ich mitten in der Nacht aufgesprungen bin, um einen gar nicht mal so genialen Gedanken niederzuschreiben. Meine Kreativität ist das Einzige, das in meinem chaotischen Leben wirklich Sinn ergab.

Zuviel der Ehrlichkeit?


Dann hier noch ein paar Daten, wie man sie sonst in Poesiealben findet:

Maximilian Wust, Astromax
Eine dieser Aussagen ist gelogen: Von 2008 bis 2012 war ich bei der ESA als Terminator-Astronaut („Maxtronaut“) angestellt / Dieses Bild ist gephotoshopt.

 

Spitzname: Max
Baujahr: 7491 (byzantinischer Kalender)
Kuchen: Ja, gern.
Geschlecht: Ich identifiziere mich sexuell als Kampfhelikopter.
Hobbys: Schreiben, Zeichnen, Lesen, Sport (weil sonst zu dick wegen Zucker im Kaffee), Schlafstörungen (könnten als Hobby durchgehen)
Haustier: In der U-Bahn lief mir vor Anfang 2018 ein Mäuserich zu. Er fraß mein Balisto und heißt seitdem so. Außerdem wohnt er bei mir und behandelt Menschen, als wäre er hier der Boss. Ist er auch. Boss Balisto.
Lieblingsfarbe: Rot, wie das Blut meiner Feinde
Lieblingsband: VNV Nation
Lieblingsbuch: Per Anhalter durch die Galaxis (ändert sich halbjährlich …)
Lieblingsfilm: Apocalypse Now (ändert sich noch öfter)
Lieblingsserie: Rick & Morty (vorübergehend)
Lieblingsmanga: Neon Genesis Evangelion
Lieblingscomic: Scott Pilgrim VS The World
Lieblingsspiel: Planescape: Torment, dann Minecraft
Das waren zwei! Kann passieren.
Lieblingselement: Periodensystem oder Feuer, Wasser usw.?
Periodensystem! Wieso das denn?
Weil halt! Dann Eisen. Weil es für die rote Farbe im Blut verantwortlich ist.
Lieblingsepoche: Frühbronzezeit (also Babylon, die Griechen usw.). Und unseres, weil Internet, Gesetze und Penicillin.
Lieblingsplanet: Mars (weil rot). Neben Erde (weil fruchtbar).

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